Waschmaschine entkalken

Eine Waschmaschine entkalken ist nicht schwer. Schon bevor sich Kalk abgelagert hat, kann einer Verkalkung der Maschine vorgebeugt werden.

Der Kalkgehalt des Wassers im Hauhalt variiert von Region zu Region. Viele Verbraucher kennen ihre Wasserhärte gar nicht. Das herauszufinden ist aber nicht schwer, ein Anruf beim zuständigen Wasserversorger genügt schon. Ein Anzeichen, das auf sehr kalkhaltiges Wasser hindeutet, ist eingetrocknetes Blumengießwasser, wenn sich auf der Oberfläche der Blumenerde ein weißer Belag abgesetzt hat. Kalk schadet elektronischen Geräten. Wichtige Leitungen und Heizstäbe verstopfen. Gerade deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie man eine Waschmaschine entkalken kann.

Dank moderner Waschtechnik, sind sowohl die Maschinen, als auch die Waschpräparate heute auf eine Reduktion von Kalkablagerungen hin konzipiert. Viele Waschmittel enthalten eine geringe Menge Entkalker, deshalb finden sich auf der Gebrauchsanweisung auch immer die Angaben zur Dosierung für die entsprechende Wasserhärte. An diese Dosierung sollte sich der Verbraucher halten. Eine weitere Möglichkeit, um Kalkablagerungen in der Trommel, an Schläuchen und Heizungsstäben dauerhaft vorzubeugen, ist die Zugabe von einem Entkalkungsmittel zum Waschgang. Das muss nicht bei jeder Wäsche gemacht werden, es lohnt sich aber, diesen Vorgang regelmäßig zu wiederholen. Dabei ist es wichtig, das Entkalkungspräparat auf das Waschmittel zu geben. Eine intensive Entkalkung richtet sich nach der Wasserhärte. Bei sehr hartem Wasser sollte in monatlichen Abständen entkalkt werden, bei weichen Wasserwerten wird das Waschmaschine entkalken ein- bis zweimal im Jahr durchgeführt. Dazu wird ein Entkalkungsmittel, flüssig oder als Tab, nach Anleitung in die Maschine gegeben und die Maschine führt einen Waschdurchgang (ohne Wäsche) im 60 Grad-Programm durch.

Immer wieder tauchen die Fragen auf, ob das Waschmaschine entkalken auch mit Hausmitteln, wie Essig oder Zitronensäure, möglich ist. Dazu kann man sagen, dass jeder hier auf eigene Gefahr entscheiden muss. Sowohl Essig als auch Zitronensäure müssen für eine Entkalkung in einer explizit verdünnten Lösung verwendet werden. Um keinen Schaden an der Maschine anzurichten, ist aber von solchen Experimenten bei der Waschmaschine abzuraten.